Verkehr

Coburger Busfahrer streiken für höhere Löhne

Coburger Busfahrer streiken für höhere Löhne

Coburger Busfahrer streiken für höhere Löhne

Nachdem der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) deutliche Lohnerhöhungen in der Lohntarifrunde ablehnt, wurden die Busfahrer in Coburg und Würzburg am Freitag, den 28. Juli zu einem zeitlich befristeten Streik aufgerufen. „Wir wollen dem LBO ein klares Signal senden, dass sie sich bewegen müssen“, erklärte Verhandlungsführer Manfred Weidenfelder von ver.di Bayern.
In Coburg konnte noch der Schülerverkehr durch die Busfahrer des öffentlichen Tarifvertrags abgewickelt werden, dennoch wurde keine Linie bedient, berichtet Tina Krause, ver.di Oberfranken-West.
„Leider werden die Fahrgäste den Warnstreik ebenfalls zu spüren bekommen – das tut uns leid, aber wir haben keine anderen Möglichkeiten“, bedauerte die Gewerkschaftssekretärin.
Für die privaten Verkehrsunternehmen fordert der ver.di Fachbereich die Erhöhung der Stundenlöhne um 1 €, die Erhöhung der Sonderzuwendung um 250 Euro sowie eine Eingruppierung, die sich an der Berufserfahrung und nicht an der Betriebszugehörigkeit orientiert.
Der Unterschied zwischen einem privaten und öffentlichen Fahrer/-in  beträgt im Monat bis zu 450 Euro, erläutert Manfred Weidenfelder von der Gewerkschaft ver.di.

Öffentliche Verkehrsmittel ver.di Warnstreik Busfahrer